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Das Arctic Cooling Silentium T1 ist eines der beiden neuen Gehäuse
des Schweizer Herstellers Arctic Cooling, deren Webseite passend zu den neuen Produkten
auch einem wohl dringend nötigen Facelifting unterzogen wurde. Das komplette Design wird
nun nach und nach umgestellt und das antike Blau weicht einem deutlichen
moderneren und zeitgemäßeren Aussehen. Arctic Cooling ist bekannt geworden durch preiswerte CPU-Kühler,
deren ersten beide Modelle, der Arctic Cooling SuperSilent 2000 und der Arctic Cooling
SuperSilent 2500, mir noch sehr gut in Erinnerung sind. Waren diese noch relativ
abenteuerlich und doch arg beschränkt in der Kühlleistung, so wurden die nachfolgende
Modelle immer besser. Es wurde immer mehr ein Maximum an sinnvollem Material für einen
exzellenten Preis geboten und das ist es, was Arctic Cooling wohl immer mehr zu einem
Standard-Lieferanten der Internethändler und vermehrt auch der großen Distributoren und
gar Hersteller macht. Eines der größten Probleme für die Arctic Cooling CPU-Kühler war von eh her, das diese ein relativ gut belüftetes Gehäuse voraussetzten, speziell die Versionen der Kühler ohne temperaturabhängiger Steuerung. Die Versionen mit geregeltem Lüfter drehen dafür aber dann doch schon mal gut hörbar auf, was natürlich negativ für den Anspruch: Silent ist. Also ein guter Grund für den Hersteller, geeignete Gehäuse zu empfehlen oder besser noch, ein Gehäuse zu entwerfen, was den eigenen Produkten gerecht wird.
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Das nebenstehende Bild stammt wie auch die anderen in diesem Abschnitt von der Internet-Seite von Arctic Cooling und zeigt das Gehäuse in einem geschlossenen Zustand auf dem zugehörigen Sockel. Arctic Cooling empfiehlt einen Verkaufspreis von 109 Euro oder 129 US-Dollar. Was in Anbetracht dessen, was man dafür bekommt auch mehr als fair ist.
Man kann gut erkennen, wie im hinteren Teil des Gehäuses durch Unterdruck kalte Luft angesaugt wird und diese direkt über die heiße Prozessorzone durch die dort angebrachten Lüfter wieder nach außen transportiert wird. Bedingt durch den Umstand, das warme Luft nach oben steigt, wird diese auch nicht wieder angesaugt. Das setzt natürlich voraus, dass dem Gehäuse genügend Luft nach oben gelassen wird und prädestiniert dieses für den Einsatz auf dem Schreibtisch stehend. Die kalte Luft, die durch das Gehäuse von unten angesaugt wird, kühlt die Karten und wird durch den Unterdruck der Netzteillüfter in diese Richtung gezogen und durch das Netzteil hindurch, am Unterboden des Gehäuses wieder abgegeben. Der Sockel für das Gehäuse sorgt dafür, das diese Luft nach links und rechts abfließen kann. |
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by Thomas Wempe, www.thowe.de